Quellheiligtum


In der römischen und keltischen Kultur wurden Quellen als Sitze der Naturgötter besonders verehrt und als heilig empfunden. Man baute oft Tempel in der Nähe von Quellen und errichtete dort so genannte Quellheiligtümer. In den Quellheiligtümern hielt man rituelle Handlungen ab, die die Gottheiten besänftigen oder Schutz und Beistand für bestimmte Unternehmungen, meist Heilungen von Krankheiten oder künstlerische Inspiration, bewirken sollten.