Eifersucht - Schatten auf der Beziehung

Eifersucht - Schatten auf der Beziehung

Eifersucht – wer kennt sie nicht?

„Der grünäugige Dämon der Liebe, der Gift versprüht“, hat ein Dichter diese Empfindung einst genannt. Die Eifersucht ist nicht zufällig ein Anliegen vieler Menschen, die die Karten um Rat befragen. Der Blick in die Zukunft soll zeigen, ob der geliebte Mann, die geliebte Frau auch wirklich treu sein wird. Ob es auch wirklich nur ein Flirt war, was wir neulich beobachtet haben. Ob wir glauben können, dass wir die Nummer Eins sind. Oder auch, ob „er“ einmal eine Quittung erhält für seine Abenteuer. Unsicherheit, Zweifel, das dumpfe Gefühl, nicht geliebt zu werden, bis hin zur Rachsucht – wie Pandoras mythologische Büchse enthält die Eifersucht all das, was wir gern ganz fest unter einem Deckel verschließen wollen.

Sie wollen die Karten befragen, weil Sie die Eifersucht quält?

Wenn wir die Karten um Rat befragen wollen, weil uns die Eifersucht quält, gibt es mehrere Möglichkeiten: zunächst ein großer Überblick, der uns zeigt, wie unser Partner zu uns steht und welche Herausforderungen auf uns zukommen. Man kann aber auch das gesamte Thema „Eifersucht“ separat legen und sich ganz auf den momentanen Stand der Beziehung fokussieren. Das ist mit so genannten Einzellegungen oder Problemlegungen möglich. Zuletzt kann auch das Pendel Rat geben bei Fragen, die die Treue in der Beziehung betreffen. Hierbei musst Du jedoch beachten: das Pendel ist ein so genanntes binäres Orakel (von lateinisch bini, „je zwei“).

Binäre Orakel können nur mit „ja“ oder „nein“ antworten. So bekommst Du mittels Pendel zwar eine Antwort auf die Frage, ob Dein Partner treu ist, aber nicht darauf, was Du tun kannst, um Störquellen auszuräumen. Auf komplexere Fragen, die nicht einfach mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten sind, können binäre Orakel keine Auskunft geben. Hier würden sich, wie bereits gesagt, Karten als Medium anbieten oder auch Hellsicht ohne Hilfsmittel. Denn im Grund sind Fragen über Eifersucht und Treue komplexe Fragen, die viel mehr an Hintergrundwissen verlangen – und geben können – als dies in der bloßen „Abfrage“ von Wahrscheinlichkeiten liegt. Jedes Anliegen über Zukunftsdeutung, das aus Eifersucht gestellt wird, ist ein Anliegen, in dem gleichsam die ganze Beziehungsgeschichte verpackt ist. Und oft reicht der Bogen noch viel weiter zurück und entführt uns in eine spannende Reise zu unserem Ich – wie wir geworden sind, was wir heute sind.

Das Maß unserer Eifersucht wird schon in unserer Kindheit gesetzt

Beziehungen beginnen nicht in dem magischen Augenblick, wenn wir unserem Partner zum ersten Mal begegnen und in seine Augen sehen oder feststellen: ja, er hat genau dieses Lächeln. Beziehungen beginnen früher, in der Kindheit. Psychologen haben festgestellt, dass unser Maß an Eifersucht entscheidend davon abhängt, wie frühe Bezugspersonen mit uns umgegangen sind. Davon abhängig seien wiederum unsere Gefühle von Vertrauen, innerer Sicherheit und persönlicher Selbstannahme. So entwickle jeder Mensch gleichsam seine persönliche „Eifersuchts-Bilanz“: eine Struktur von Erinnerungen zum Thema Liebe, Stabilität und Zurückgesetztwerden, aber auch bestimmte Haltungen, die sich daraus entwickeln können.

Dasselbe Erlebnis kann hierbei durchaus völlig unterschiedliche Haltungen auslösen. So erfährt ein Mädchen beispielsweise, dass es gegenüber seiner Schwester immer zurückgesetzt wird. Es reagiert darauf mit Eifersucht. Später, wenn es erwachsen ist, könnte es sein, dass es mit jeder anderen Frau konkurrieren will – was sehr anstrengend sein kann – oder nur mit einem bestimmten Frauentyp, der zufällig der Schwester ähnlich ist. Dasselbe Mädchen könnte als erwachsene Frau aber auch resignieren und keine Eifersucht mehr zeigen, wenn es gelernt hat, dass sich Eifersucht nicht lohnt. So ist unser Maß an Eifersucht ein sehr vielseitiges Zusammenspiel von Erfahrungen und unserem Umgang damit. Und dann erst tritt eigentlich unser Partner in unser Leben, der seine eigene Eifersuchts-Bilanz mitbringt!

Eifersucht nimmt ihren spirituellen Ursprung in der Entfernung vom Eins

In der geistigen Welt ist Eifersucht ein ganz anderes Thema als hier, in der Welt der Verkörperung. Die manifeste Welt ist vielgestaltig, sie ist eine Vielheit voller Unterschiede, die die Arten der Lebewesen ausmachen, und alle Lebewesen vergleichen sich miteinander. Ganz besonders der Mensch. Stets geht es uns Menschen darum, wie wir im Vergleich zu anderen da stehen – und auch, ob wir mehr geliebt werden als andere, ob wir liebenswürdiger sind, schöner, besser, reizvoller, begehrter. Eifersucht nimmt ihren spirituellen Ursprung in der Entfernung vom Eins, aus dem wir stammen und von dem wir nie wirklich getrennt sind. Wir bilden uns nur ein, nicht-eins zu sein, und verwirren uns dann in einem Labyrinth von Vergleichen, ob wir besser und liebenswerter sind als andere. Andere zu übertrumpfen, soll uns Sicherheit geben. Doch es ist eine falsche Sicherheit. Die geistige Welt ist immer da. Und wir sind immer im Grund vollkommen. Auch ohne der Rivalin gleich alles Ungute zu wünschen. Denn die ist auch vollkommen (auch wenn wir das nicht gern hören). Eifersucht zeigt uns nur, dass wir glauben, uns noch beweisen zu müssen. Dabei haben wir schon längst alles gewonnen.

Gelassene Grüße
Deine Stella

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