Tarot

Laut einer Legende des franz. Mystikers Papus entstammte das Tarot aus dem alten Ägypten. Als das ägyptische Reich vor tausenden vor Jahren vor der Bedrohung zerstört zu werden stand, berieten die Weisen Ägyptens, wie sie das jahrtausendealte Wissen beschützen können.

Das Wissen als Zeichen und Symbole in die Wände der Pyramiden einzumeißeln, wurde verworfen. Genauso wie der Vorschlag, das Wissen den klügsten Kopfen des Landes zu unterbrieten, die es dann Generation für Generation weitergeben sollen.

Man einigte sich dann, das Wissen dem menschlichen Laster anzuvertrauen. So machte man sich daran, das Wissen in Bildern auf Spielkarten zu zeichnen udn diese dem Volk zu geben.

Allerdings gibt es für die Thesen des Papus keine Beweise, dass das Tarot eine ägyptische oder hebräisch-kabbalistischen Herkunft hat.

Dem Tarot ähnlichen Spielkarten fanden erstmalige urkundliche Erwähnung um 1367 in Bern. Sie breiteten sich schnell über ganz Europa aus. Dies kann man aus Erwähnungen schließen, welche sich meist auf die Verbote des Kartenspiels beziehen. Leider ist über die Gestaltung und die anzahl dieser Tarot ähnlichen Karten nur sehr wenig bekannt. Die genauste Infotmarionen gibt ein Text des Johannes von Rheinfelden um 1377 aus Freiburg bekannt. Dort wurde neben anderen Ausprägungen als grundlegendes Spiel das 4x13-Blatt beschrieben. Hauptsächlich werden König, Ober und Untermarschälle als Hofkarten, sowie Damen bzw. Königinnen genannt.

Es wird angenommen, dass im 14. Jahrhundert das Spiel mit 52 Karten aus der islamistischen Welt nach Europa kam. Dieses bestand aus 4 verschiedenen Farben und entspricht dem kleinen Arkana des Tarot. Die Herkunft des großen Arkana des Tarot mit seinen 22 Karten ist keineswegs ungeklärt, wie fälschlicherweise auf vielen Internetveröffentlichungen geschrieben, sondern wurde in vielen Details bekannt und dokumentiert.